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Kanton Graubünden
Chantun Grischun (rätoromanisch)
Cantone dei Grigioni (italienisch)
Wappen Graubünden matt
Kanton der Schweizerischen Eidgenossenschaft
Kürzel/Kontrollschild: GR
Amtssprache: Deutsch (76 %),
Rätoromanisch (14 %),
Italienisch (10 %)
Hauptort: Chur
Beitritt zum Bund: 1803
Fläche: 7105 km²
Website: www.gr.ch
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30px-Wikipedialogo.png Kanton Graubünden

Graubünden (Kürzel GR; schweizerdeutsch: Graubünda, Bündnerland, rätoromanisch: Grischun [ɡʁiˈʒun], italienisch: Grigioni [ɡriˈdʒoːni], französisch: Grisons) ist ein Kanton in der Schweiz und liegt vollständig im Gebiet der Alpen. Die AmtssprachenW Graubündens sind Deutsch, Rätoromanisch und Italienisch. Der Kanton zählt zur Region Südostschweiz und zur Grossregion Ostschweiz. Der Hauptort und zugleich grösste Ort ist Chur.

Vor Jahrhunderten gehörte das heute italienische VeltlinW ebenfalls zum eidgenössischen Stand Graubünden, und dies während ziemlich langer Zeit. Es wurde allerdings 1798 von NapoleonW abgetrennt. Im 1. Weltkrieg trug sich der Schweizer Armee-Generalstabschef Theophil von Sprecher, ein Bündner, ernsthaft mit dem Gedanken, an der Seite Deutschlands in den Krieg einzutreten und das Veltlin zurück zu erobern. General Ulrich Wille stellte sich allerdings diesem halsbrecherischen Ansinnen - die Schweiz hatte sich vor Kriegsausbruch als neutral deklariert - entgegen.

Graubünden hat einen anderen Nationalhelden als von Sprecher: Jürg Jenatsch hatte während des 30-jährigen Kriegs im Jahr 1637 massgeblichen Anteil daran, dass Graubünden von (relativ kurzfristiger) Besetzung durch französische Truppen befreit wurde.

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Einzelnachweise Bearbeiten

Dieser Artikel basiert bzw. Teile davon basieren auf „Kanton Graubünden“ in der freien Enzyklopädie Wikipedia in der Version vom 22:23, 24. Jan. 2016‎ (Permanentlink) und steht unter der Lizenz cc-by-sa 3.0 unportedW. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.


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