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Johann «Hannes» Ineichen (* 16. Juli 1933 in Abtwil AG) ist ein Schweizer ArchitektW (BSA, SIA), lebt und arbeitet seit 1962 in Luzern.

Leben Bearbeiten

Nach der Bauzeichnerlehre bei Josef Oswald in Muri AG und Berufspraktiken u. a. bei Lohtherington & Liverud in OsloW und Ernst Gisel in Zürich arbeitet er als Mitarbeiter im Zweigbüro Muri der Architekten Richner, Bachmann + Wyder, Aarau-Muri in den Jahren 1958 bis 1960. Er bearbeitete das bekannte Wohnhaus mit Büro Oftinger in Muri, das 1994 zugunsten von vier Doppelhäusern abgerissen wurde. Von 1967 bis 2000 hatte er ein eigenes Architekturbüro in Luzern und war von 1970 bis 1973 in Kollektivgesellschaft mit Otti Gmür und Werner Wildi, vorwiegend im Wohnungs- und Schulbau sowie als Gebäuderestaurator und Gestalter von Altstadtplätzen.

Auszeichnungen Bearbeiten

Auszeichnung guter Bauten in der Stadt Luzern
  • 1985:  3 Reihenhäuser Schädrütihalde 47 a, b, c, Luzern
  • 1988:  Bushaltestelle südlicher Schwanenplatz, Luzern
Auszeichnung guter Bauten im Kanton Luzern
  • 1995:  18-Familienhaus Pulvermühleweg 1, 3, 5, Kriens LU
  • Schul- und Gemeindezentrum Meierskappel LU
  • 1999:  Neugestaltung Altstadtplätze Sursee (mit Gestalterteam)

Publizistische Tätigkeiten (Auswahl) Bearbeiten

  • Hannes Ineichen, Tomaso Zanoni: Luzerner Architekten – Architektur und Städtebau im Kanton Luzern 1920–1960. Verlag Werk AG Zürich und Bern 1985
  • 2000–2013 Initiant und Herausgeber Monografien Schweizer Architekten und Architektinnen. Bd. 1-7 (Hans U. Gübelin, Hannes Ineichen, Manuel Pauli, Rudolf und Esther Guyer, Claude Paillard, Robert Obrist) bei Docu AG, Schweizer Baudokumentation, Blauen BL 2000–2002; Bd. 8-15 (Rolf G. Otto, Peter Stutz, Oskar Bitterli, Hans Peter Ammann, Rudolf Meyer, Beate Schnitter, Max Ziegler, Hans und Gret Reinhard, Herbert Oberholzer) bei Niggli Verlag, Sulgen 2003–2013.

Literatur (Auswahl) Bearbeiten

  • Hannes Ineichen. In: Monografien Schweizer Architekten und Architektinnen. Docu AG, Schweizer Baudokumentation, Blauen BL 2000.
  • Architektenlexikon der Schweiz, 19./20. Jahrhundert. Birkhäuserverlag 1998

Weblinks Bearbeiten


Quelle Bearbeiten

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