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Giulia Steingruber Gymnastics (artistic) pictogram
2015 European Artistic Gymnastics Championships - Floor - Medalists 10

Giulia Steingruber (2015)

Persönliche Informationen
Nationalität:SchweizFlag of Switzerland within 2to3 Schweiz
Disziplin:Gerätturnen
Spezialgerät/e:Saut de cheval Sprung
Verein:TZ Fürstenland
TV Gossau
Trainer:Zoltan Jordanov
Geburtstag:24. März 1994
Geburtsort:Gossau SG
Grösse:160 cm

Giulia Steingruber (* 24. März 1994 in Gossau) ist eine Schweizer KunstturnerinW. Sie wird von Zoltan Jordanov trainiert.

Werdegang Bearbeiten

Steingruber wurde 2011 sowohl in allen Einzeldisziplinen, SprungW, BodenW, SchwebebalkenW und StufenbarrenW, als auch im Mehrkampf Schweizer Meisterin. In ihrer Paradedisziplin Sprung holte sie bei den EuropameisterschaftenW 2012 in BrüsselW Bronze. Bei den Olympischen Sommerspielen 2012W in LondonW war Steingruber die jüngste Schweizer Teilnehmerin.[1] Sie konnte sich für keinen Final qualifizieren.

2013 gewann sie bei den Europameisterschaften in MoskauW Gold am Sprung. Sie ist damit nach Ariella Kaeslin (EM-Gold im Sprung 2009) erst die zweite Schweizer Turn-Europameisterin. In Moskau wurde sie zudem Vierte im Mehrkampf. Im Juni 2013 gewann sie den Mehrkampf beim Eidgenössischen Turnfest in Biel/Bienne. Bei den Weltmeisterschaften in AntwerpenW erreichte sie die Plätze 4 am Sprung, 5 am Boden und 7 im Mehrkampf. Sie hatte sich damit endgültig in der Weltelite etabliert. Im Dezember 2013 wurde sie zur Schweizer Sportlerin des Jahres gewählt.

Auch 2014 war ein erfolgreiches Jahr. Steingruber verteidigte ihren Europameistertitel am Sprung und gewann Bronze am Boden. An den WeltmeisterschaftenW wurde sie 5. am Sprung. Sie qualifizierte sich ausserdem für den Mehrkampffinal, den sie an 15. Stelle abschloss.

2015 gewann sie bei den Turn-Europameisterschaften in MontpellierW als erste Schweizerin die Goldmedaille im Mehrkampf. Ausserdem holte sie sich die Silbermedaille am Sprung und die Bronzemedaille am Boden. Im Juni nahm sie an den EuropaspielenW in BakuW teil, wo sie insgesamt vier Medaillen gewann: Gold am Sprung und am Boden, Silber im Einzelmehrkampf und Bronze am Schwebebalken. An den Weltmeisterschaften in GlasgowW erreichte sie in der Qualifikation für den Einzelmehrkampf den zweiten Platz hinter Simone BilesW, im Finale wurde sie dann gegen eine verbesserte Konkurrenz 5. Beim Final an ihrem Paradegerät, dem Sprung, stürzte sie beim zweiten Sprung und verletzte sich am Knie. Sie wurde als 7. im Sprungfinal klassiert, musste daraufhin jedoch die Weltmeisterschaft und die Saison vorzeitig abbrechen.

Weblinks Bearbeiten

Commons-logo.svg Commons: Giulia Steingruber – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Anja Knabenhans: Steingruber zeigt ihren neuesten Sprung: Riskant und richtig. In: Neue Zürcher Zeitung, 29. Juli 2012
Dieser Artikel basiert bzw. Teile davon basieren auf „Giulia Steingruber“ in der freien Enzyklopädie Wikipedia in der Version vom 14:39, 5. Jun. 2016‎ (Permanentlink) und steht unter der Lizenz cc-by-sa 3.0 unportedW. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.


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