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Aldo Kuonen (* 22. März 1952 in Genf; † 10. Juni 2012 in Stansstad) war ein Schweizer Unternehmer und Skiproduzent.

Leben Bearbeiten

Kuonen besuchte nach Schulen in Genf die Werbefachschule SAWI in Biel. Danach sammelte er beim Zürcher Markentingunternehmen Public Relations und Werbe AG (PRW) von Toni Glanzmann Marketingerfahrungen. An der Suvretta Sports Skischule in St. Moritz erwarb er sein Skilehrerpatent. Ende der 1970er Jahre wurde er Rennleiter des RossignolW-Racing-Teams (Equipe Rossignol) und gilt als Entdecker von Vreni Schneider, Michela Figini, Paul Accola und Ernst von Grünigen. Danach war er für Ski LacroixW(fr) tätig und stieß 1993 zu AtomicW, wo er zuletzt Geschäftsführer war.[1]

Mit seiner Ehefrau, der US-Amerikanerin Hilary Kuonen, gründete er dann in Stansstad 1996 das Skiunternehmen AK Ski GmbH und das Sporthandelsunternehmen AK Swiss Engineering.[2] Aus der Ehe mit Hilary gingen die gemeinsamen Kinder Francesca und Marco Roberto Kuonen hervor.[3]

Ende 2011 wurde bei Kuonen ein Hirntumor diagnostiziert, dem er im Juni 2012 erlag. Seitdem führen seine Kinder das Familienunternehmen.[4][5][6]

Weblinks Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Peter Schuppli: Porträt, Finanz und Wirtschaft23. Januar 2008.
  2. AK Swiss Engineering, Aldo Kuonen bei Moneyhouse.
  3. Judith Wyder: Ski: «Ich bin wie die Walliser Kampfkühe». Bilanz, 29. Oktober 2003.
  4. Francesca Kuonen: Das Model ist Firmenchefin. Schweizer Illustrierte, 7. Dezember 2012.
  5. Francesca Kuonen. In: Insider, Ausg. 23/13, 2013, S. 66–67.
  6. Seraina Etter: Model Francesca Kuonen: Miss macht Madonna schnell. Blick.ch, 4. Januar 2015.


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