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Die AK Ski GmbH ist ein kleiner Schweizer Skiproduzent in Stansstad.[1]

AK steht für den Unternehmensgründer Aldo Kuonen (1952–2012). 1996 begann der frühere Leiter des RossignolW-Racing-Teams (Equipe Rossignol) zusammen mit seiner Frau Hilary Kuonen eine eigene Skiproduktion. Der Protoptyp der Marke damals trug den Namen «AK Number One». Der Carving-SkiW, ebenfalls mit der Bezeichnung «AK Number One», von 1997 kam bereits mit einer Auflage von 600 Stück auf den Markt. Er fand bald auch Abnehmer in Amerika, Frankreich, Norwegen, Italien und Deutschland.[2] 2009 war die Absatzstückzahl von 2'000 erreicht.[3] An seinem Wohnort Kehrsiten führte Aldo Kuonen auch das Sporthandelsunternehmen AK Swiss Engineering.[4]

Die Leitung über die AK Ski GmbH wurde nach Aldo Kuonens Tod im Juni 2012 von den Kindern Marco Roberto und Francesca Mary Kuonen übernommen.[5] Heute werden jährlich etwa 2'500 Skier in ca. zehn verschiedenen Modellen produziert und über einen kleinen Kreis von Fachgeschäften verkauft. Die kleinen Produktionszahlen gehören mit zur Philosophie eines besonderen Skis für eine limitierte Kundschaft anzubieten. Erkennungszeichen sind die grossen Buchstaben AK und die Medaille auf dem Ski kurz nach der Spitze. Zu den Kunden zählte beispielsweise die Pop-Ikone MadonnaW.[6]

Literatur Bearbeiten

  • Familienbetrieb mit viel Herzblut. Francesca und Marco Kuonen führen Vaters Werk weiter. In: Aktuell, Nr. 36, 2/2013, Gemeinde Stansstad, S. 28–29.

Weblinks Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Luzi Hitz: Made in Switzerland. How innovative Swiss ski manufacturers changed the ski world. In: Skiing Heritage Journal – Journal of the International Skiing History Association , 23. Jg., Nr. 5, September-Oktober 2011. S. 14. (online)
  2. Judith Wyder: Ski: «Ich bin wie die Walliser Kampfkühe». Bilanz, 29. Oktober 2003.
  3. Die diskrete Art des Ski-Baus. In: Daniel Hug: Ein Ski-Test der anderen Art. Neue Zürcher Zeitung, 6. Dezember 2009.
  4. AK Swiss Engineering, Aldo Kuonen bei Moneyhouse.
  5. Aldo Kuonen auf der Firmenwebsite.
  6. Seraina Etter: Model Francesca Kuonen: Miss macht Madonna schnell. Blick.ch, 4. Januar 2015.
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